Ärzteschaft

Intensivstationen leiden unter Personalmangel

Donnerstag, 29. Januar 2015

Berlin/Wiesbaden – Personalmangel ist ein zunehmendes Problem für die Intensiv­stationen in Deutschland. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hingewiesen. „Von Ärzten und Pflegern gleichermaßen fordert eine Intensiv­station extrem hohe fachliche Kompetenz im jeweiligen Zuständigkeitsbereich“, erläuterte Matthias Kochanek, Oberarzt und Hauptverantwortlicher für die internistische Intensivstation der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln.

Umso wichtiger sei eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Hinzu kämen immer strengere Hygienevorschriften. Sie nützten aber nur dann, wenn eigens geschultes Personal sie umsetze. „Reduziertes Fachpersonal ist ein generelles Konfliktthema auf der Intensiv­station“, betonte der Intensivexperte. Auf deutschen Intensivstationen behandelten Ärzte im Jahr 2013 laut dem Statistischen Bundesamt etwa 2,1 Millionen Menschen.

Anzeige

Während Klinikbetten auf Normalstationen seit 2003 reduziert würden, steige die Zahl der Intensivbetten an. Grund dafür ist laut der DGIM die zunehmende Zahl älterer Patienten mit mehreren verschiedenen Erkrankungen. Damit wüchsen aber auch der Arbeitsdruck auf das Personal und der Kostendruck auf das Gesundheitssystem. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Ärzteschaft

Nachrichten zum Thema

16.01.17
Mainz – Die rheinland-pfälzische CDU-Oppositionschefin Julia Klöckner hat wirksamere Schritte gegen den Ärztemangel auf dem Land gefordert. „Im ländlichen Raum bekommt Rheinland-Pfalz aufgrund des......
13.01.17
Mainz – Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland Pfalz (KV RLP) und die Krankenkassen haben zur Förderung der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Versorgung in Rheinland-Pfalz die......
11.01.17
Medizinische Versorgung: Altersstruktur macht Probleme in Sachsen-Anhalt
Magdeburg – Der immer höher werdende Altersdurchschnitt bei Patienten, Ärzten und Apothekern lässt die Versorgungsstruktur bröckeln. In Sachsen-Anhalt sei es für Heilberufler immer schwieriger, die......
06.01.17
Weimar – Jeder siebte Hausarzt in Thüringen ist 65 Jahre oder älter. Darauf hat der MDR Thüringen in einem Bericht unter Berufung auf eine Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT)......
29.12.16
Schwerin – Die bessere Gesundheitsversorgung auf dem Lande ist für Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) die zentrale Aufgabe der Gesundheitspolitik in der neuen......
29.12.16
NRW weitet Förderprogramm für Hausärzte aus
Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Landesregierung weitet ihr „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) aus. Dadurch werden Ärzte finanziell mit bis zu 50.000 Euro gefördert, wenn sie sich als Hausärzte in......
27.12.16
Weimar – Ein Förderpaket für die ambulante ärztliche Versorgung in Thüringen hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes zusammengestellt. Es reicht von der Unterstützung von ambulante......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige