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Wie man sich am besten vor Grippe und Erkältung schützt

Montag, 23. Februar 2015

Frankfurt – Einfache Verhaltensmaßregeln für medizinisches Fachpersonal und Laien, um sich vor einer Infektion mit Influenza-Viren zu schützen, hat Ferdinand Gerlach von der Goethe-Universität Frankfurt zusammengestellt. Gerlach ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und Vorsitzender des Sach­verständigenrats Gesundheit der Bundesregierung.

„Die drei wichtigsten Regeln müssen lauten: Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen“, so sein erster Hinweis.

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Außerdem könnten folgende Verhaltensregeln das Ansteckungsrisiko vermindern:

  • Berühren Sie so wenig wie möglich Ihre Augen, Ihren Mund oder die Nase mit den eigenen Händen.
  • Benutzen Sie Taschentücher, Zahnbürsten, Handtücher oder Schnupfensprays nicht gemeinsam
  • Halten Sie Abstand von hustenden oder niesenden Menschen
  • Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf
  • Vermeiden Sie Stress, Hektik, Alkohol und Nikotin
  • Lüften Sie drei- bis viermal täglich für rund fünf Minuten
  • Vermeiden Sie Händeschütteln und Umarmungen zur Begrüßung
  • Vermeiden Sie Auskühlung und tragen Sie den Temperaturen angemessene Kleidung.
  • Sorgen Sie in der kalten Jahreszeit für nächtliche Luftbefeuchtung gegen das Austrocknen der Schleimhäute durch trockene Heizungsluft
  • Bewegen Sie sich zwei bis dreimal wöchentlich bis zum Schwitzen (Ausdauersport). - Kalt-warm-Duschen und regelmäßige Saunagänge stärken Ihre Immunabwehr
  • für über 60-jährige, medizinisches Fachpersonal oder chronisch kranke Patienten kann eine Impfung gegen Influenza sinnvoll sein

„Es sind die einfachen Regeln, die – oft sogar von Beschäftigten im Gesundheitswesen selbst – nicht beachtet werden. Dadurch steigt das Risiko, dass sich Viren sprunghaft ausbreiten“, so Gerlach. © hil/aerzteblatt.de

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