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Senioren nutzen gern altersgerechte technische Assistenzsysteme

Montag, 13. April 2015

Mainz – Ältere Menschen nutzen gern technische Assistenzsysteme, die sie dabei unterstützen, im vertrauten Lebensumfeld selbstständig ihren Alltag zu gestalten. Das berichten die Partner des rheinland-pfälzischen Landesleitprojektes „SUSI TD“ (Sicherheit und Unterstützung für Senioren durch Integration von Technik und Dienstleistung) nach Abschluss des Projektes.

SUSI TD ging der Frage nach, wie sich moderne Sensortechnologie und eine präventiv ausgerichtete Pflegeberatung verknüpfen lassen, damit alleinlebende Senioren länger in ihrem vertrautem Lebensumfeld wohnen können.

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„Das Besondere an SUSI TD ist, dass wir hier eine intensive Verknüpfung aus modernen, technischen Assistenzsystemen im Kontext präventiver Haus- und Beratungsbesuche erprobt haben“, erläuterte Frank Weidner, Projektleiter seitens des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip).

In den Seniorenhaushalten wurden sogenannte Ambient-Assisted-Living-Technologien (AAL) in Form von Bewegungssensoren installiert. Ferner wurde den teilnehmenden Senioren ein PC mit altersgerechtem Touchscreen zur Verfügung gestellt, über den sie miteinander und mit den Beratern per Videotelefonie kommunizieren konnten. Die Beratung und Begleitung übernahmen Berater der ins Projekt eingebundenen Pflegestützpunkte.

Die teilnehmenden Senioren kamen laut dem dip mit den technischen Systemen sehr gut zurecht. Sie können ihnen Sicherheit geben, bei Bedarf zügig Unterstützung und Hilfe zu erhalten. Die Systeme unterstützen die Nutzer auch bei der Kontaktaufnahme und zur Teilhabe am Leben. Deutlich wurde im Projekt, dass die Technik aber nur ergänzend sein kann und das Kernangebot die Begleitung und Unterstützung durch kompetente Berater sein muss. Eine Seniorin des Projektes brachte es wie folgt auf den Punkt: „Die Bera­tung, das ist der eigentliche Faktor. Wenn was ist, nimmt man direkt Kontakt mit dem Berater auf.“

SUSI TD wurde vom dip zusammen mit den beiden Fraunhofer-Instituten IESE und ITWM aus Kaiserslautern durchgeführt. Das rheinland- pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie hat es gefördert.

© hil/aerzteblatt.de

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