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NRW-Gesundheits­ministerin macht sich für therapeutisches Singen stark

Freitag, 17. April 2015

Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) sieht im therapeutischen Singen einen wichtigen Bestandteil ganzheitlicher Versorgung, Prävention und Pflege. „In einem Gesundheitssystem, das die Bedürfnisse der Men­schen in den Mittelpunkt stellt, müssen wir auf mehr als nur Spitzentechnologie und moderne Medikamente setzen“, erklärte Steffens zur Eröffnung der Jahreskonferenz des Vereins „Singende Krankenhäuser“ in Köln.

Teil einer ganzheitlichen Betrachtung der Patienten sei auch ihr seelisches Befinden und das soziale Umfeld. „Durch seine vielfältigen positiven Effekte kann Singen in Versorgung, Prävention und Pflege einen wichtigen Beitrag zur Gesundung und Gesunderhaltung leisten“, so die Ministerin.

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Wissenschaftlich seien zahlreiche körperliche und psychische Wirkungen des Singens nachgewiesen: vom Stressabbau, über die Verbesserung der Herz-Kreislauf-Fitness bis zum Einsatz in der Psychotherapie. Singen fördert Steffens zufolge unter anderem die Produktion von so genannten Glückshormonen, stärkt die Immunabwehr und verbessert die Sauerstoffversorgung. Darüber hinaus können Musik und Singen auch dabei helfen, das Sprechen nach einem Schlaganfall wieder zu erlernen.

Musiktherapie: Die heilsame Kraft des Singens

Der Verein „Singende Krankenhäuser e.V.“ setzt auf das gemeinsame Singen in Gesundheitseinrichtungen zur Unterstützung von Heilung und Wohlbefinden Singen macht Spaß – doch das ist bei Weitem nicht alles, was Singen bewirken kann.

Angesichts der steigenden Zahl alter und hochaltriger Menschen sowie der Zunahme von Demenzerkrankungen gewinnen laut Ministerium aber auch die sozialen und emotionalen Effekte des therapeutischen Singens an Bedeutung. Gemeinsames Singen schaffe Nähe, Verbundenheit und fördere soziale Kontakte. © hil/aerzteblatt.de

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