Politik

Modellprojekt zu präventiven Hausbesuchen in Baden-Württemberg

Montag, 20. Juli 2015

Stuttgart – Ein neues Modellprojekt „Präventive Hausbesuche bei älteren Menschen“ startet in drei Regionen Baden-Württembergs. In Ulm, Rheinfelden und Neuweiler haben Senioren jetzt die Möglichkeit, sich zu Hause bei speziell geschulten Beratern über Hilfe-, Pflege- und Unterstützungsangebote in der eigenen Gemeinde zu informieren.

Ziel des „PräSenZ“ genannten Projektes ist, mit zuhause lebenden Senioren in Kontakt zu kommen, bei Bedarf Beratungen anzubieten und gegebenenfalls Unterstützungs­maßnahmen einzuleiten. Das Modellprojekt läuft bis Herbst 2017 und wird mit je 400.000 Euro vom Sozialministerium des Landes und den Pflegekassen finanziert.

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„Indem wir den Menschen in den teilnehmenden Kommunen eine persönliche Beratung über professionelle und ehrenamtliche Pflege- und Unterstützungsangebote direkt ins Haus bringen, gehen wir neue Wege, um Pflegebedürftigkeit vorzubeugen“, sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD). Sie wies daraufhin, dass die drei ausgewählten Kommunen bewusst unterschiedlich groß seien. „Dadurch haben wir die Garantie, dass wir am Ende auf andere Kommunen übertragbare Erkenntnisse gewinnen“, betonte sie. Ulm hat rund 118.000 Einwohner, Rheinfelden rund 32.000 und Neuweiler rund 3.000 Einwohner.

Jede der teilnehmenden Gemeinden hat im Vorfeld ein auf die örtliche Infrastruktur angepasstes eigenes Konzept entwickelt. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln stellt die wissenschaftliche Begleitung des Projekts sicher. © hil/aerzteblatt.de

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