Politik

Zentrale Impfstelle für Flüchtlinge in Berlin

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Berlin – Auf dem Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Flüchtlinge (Lageso) ist am Donnerstag die Zentrale Impfstelle für Flüchtlinge offiziell eröffnet worden. Mehr als 200 Asylbewerber - Kinder wie Erwachsene - werden von freiwilligen Ärzten im Zwei-Schichtsystem von 8.30 bis 18.30 Uhr geimpft, wie die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, Angelika Prehn, am Donnerstag sagte. Die Resonanz unter den Berliner Ärzten sei nach dem KV-Aufruf sehr groß gewesen.

Inoffiziell starteten KV und Lageso die gemeinsame Aktion bereits am 22. September. Etwa 2000 Flüchtlinge ließen sich seitdem freiwillig gegen Diphterie, Tetanus, Masern, Mumps und Röteln impfen.

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„Impfen ist freiwillig. Es gibt keine Imfpflicht“, betonte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Mit der Zentralen Impfstelle auf dem Gelände des Lageso sei nach dem Röntgenbus ein weiterer Baustein für die medizinische Erstversorgung der Flüchtlinge gleich nach ihrer Ankunft geschaffen worden. Für die Impfstoffe und die Vergütung der Ärzte stünden im nächsten Haushalt 750.000 Euro bereit.

Als nächsten Schritt bekräftigte der Senator die Einführung der Gesundheitskarte spätestens zum 1. Januar 2016. © dpa/aerzteblatt.de

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