Ärzteschaft

Ärzte beurteilen ihre wirtschaftliche Lage schlechter als andere Berufssparten

Dienstag, 27. Oktober 2015

Berlin - Die niedergelassenen Ärzte schätzen ihre wirtschaftliche Lage schlechter ein als noch im Frühjahr dieses Jahres. Das geht aus dem Medizinklimaindex (MKI) hervor, den die Stiftung Gesundheit halbjährlich erhebt. Demnach bezeichnen 29 Prozent der befragten Ärzte, psychologischen Psychotherapeuten und Zahnärzte ihre wirtschaftliche Lage als gut, 51 Prozent als befriedigend und 21 Prozent als schlecht.

Zudem erwarten acht Prozent der Befragten, dass sich ihre wirtschaftliche Lage in den kommenden sechs Monaten verbessert, 65 Prozent glauben, sie werde gleichbleiben, und 27 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.

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Der Medizinklimaindex errechnet sich aus den Saldowerten zwischen den positiven und den negativen Erwartungen der Ärzte. Er liegt in diesem Herbst bei –5,1. Noch im Frühjahr 2015 lag er bei 6,2. Am schlechtesten ist die Stimmung derzeit bei den Fachärzten: Bei ihnen liegt der MKI bei –7,9. Es folgen die Hausärzte (–4,4) und die psychologischen Psychotherapeuten (–3,4). Bei den Zahnärzten liegt der MKI bei 0.

Den Medizinklimaindex erhebt die Stiftung Gesundheit analog zum sogenannten IFO-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft, den das Institut für Wirtschaftsforschung (IFO Institut) erfragt. Im Vergleich zu anderen Berufssparten sind die Ärzte demnach deutlich pessimistischer. Sowohl in der gewerblichen Wirtschaft als auch im verarbeitenden Gewerbe liegt der IFO-Index bei 10, im Großhandel bei 13,7 und im Einzelhandel bei 14,7.

© fos/aerzteblatt.de

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