Ärzteschaft

Medizinstudierende begeistert von Landarzt-Famulatur

Freitag, 30. Oktober 2015

München – Sehr positive Rückmeldungen haben der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) und die Techniker Krankenkasse (TK) von Medizinstudierenden nach deren Famulatur in einer Landarztpraxis erhalten.

Der BHAEV und die Kasse hatten 20 vierwöchige Famulaturen mit bis zu je 500 Euro gefördert. Für alle ist der Beruf des Landarztes nach den Erfahrungen in den Hausarztpraxen eine Option geworden, auch wenn die Zukunftspläne zuvor anders aussahen. „Für mich persönlich war die Allgemeinmedizin nach dem Studium eher kein Thema, da ich als gelernte Operationstechnische Assistentin (OTA) aus dem operativen Bereich komme und darin auch meine Zukunft sehe“, schreibt beispielsweise eine Studentin. Allerdings habe sich durch die Famulatur „meine Meinung dazu um 180 Grad gewendet und ich kann mir durchaus vorstellen einmal Landärztin zu werden!“

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„Das positive Feedback der Studierenden zeigt uns, dass wir mit unserem gemeinsamen Nachwuchsprojekt auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte Dieter Geis, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes. „Die Fördermittel sind hier an der richtigen Stelle eingesetzt“, ist auch Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern, überzeugt.

Ähnlich gute Rückmeldungen erhielt auch die Bundesvertretung der Medizin­studierenden in Deutschland (bvmd) für ihr Projekt „Land in Sicht“. Nach dem Start im vergangenen Jahr in Bayern unterstützen in diesem Jahr die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB), der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) und die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen (savth) Famulaturplätze im Rahmen von „Land in Sicht“. © hil/aerzteblatt.de

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