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Weniger Antibiotika in der Landwirtschaft

Montag, 2. November 2015

Berlin – Die Zahl antibiotikaresistenter Keime in Lebensmitteln stagniert. „Der negative Trend der letzten Jahre hält nicht weiter an“, sagte der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Andreas Hensel auf dem Symposium „Antibiotikaresistenz in der Lebensmittelkette“ heute in Berlin. Allerdings sei unklar, woran das liege – eine mögliche Ursache könnte sein, dass Landwirte weniger Antibiotika einsetzen.

Laut dem BfR ist die Menge an antimikrobiellen Tierarzneimitteln, die an Tierärzte abgegeben wurden, von 1.706 Tonnen im Jahr 2011, dem ersten Jahr der Erhebung, auf etwa 1.238 Tonnen im Jahr 2014 zurückgegangen. Diese Entwicklung decke sich mit ersten Ergebnissen aus dem BfR-Forschungsprojekt VetCAb-Sentinel (Veterinary Consumption of Antibiotics), das die Tierärztliche Hochschule Hannover durchführt. Danach sank die Anzahl der antibiotischen Behandlung bei Mastschweinen von etwa fünf Tagen pro Stallplatz und Halbjahr im Jahr 2011 auf etwa einen Tag pro Stallplatz und Halbjahr im Jahr 2014.

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Seit einem Jahr müssen Tierhalter aufgrund des geänderten Arzneimittelgesetzes ab einer bestimmten Bestandsgröße Angaben zum Antibiotikaeinsatz in ihrem Bestand melden. Betriebe, die mehr Arzneimittel anwenden als Vergleichsbetriebe, müssen Maßnahmen ergreifen, um diesen Einsatz zu reduzieren.  

Hensel wies auf dem Symposium auf den aktuellen BfR-Verbrauchermonitor von 2015 hin, eine repräsentative Umfrage seines Instituts. Demnach sind sieben von zehn befragten Verbrauchern wegen Antibiotikaresistenzen in Lebensmitteln beunruhigt.hil © hil/aerzteblatt.de

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Dr.Stephan Weinhold
am Dienstag, 3. November 2015, 12:10

"Weniger Antibiotika in der Landwirtschaft"

Liebe RedakteurInnen,
eine dringende Bitte an Sie alle: passen Sie doch etwas auf beim Gebrauch der deutschen Sprache !! ... auch im Deutschen gibt es sowas wie "dem" Dativ ! In der ersten Zeile Ihres Artikels hätte einmal Drüberlesen und die kleine Frage ausgereicht: "WO sind die antibiotikaresistenten Keime ?" um zur Antwort "in den Lebensmitteln" ( mit "n" am Ende ) zu finden.
Mit freundlichem Gruß, Ihr Dr. med. Stephan Weinhold, Dipl.-Ing. aus Herzberg am Harz
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