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Viele Deutsche kennen familiäre Vorerkrankungen nicht

Freitag, 20. November 2015

Dresden – 42 Prozent der Deutschen wissen nichts über mögliche familiäre Vorerkrankungen. Bei Männern und in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre ist es sogar jeder Zweite. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der IKK classic.

Demnach konnten 68 Prozent der Befragten nicht umfassend Auskunft über familiäre Vorerkrankungen geben. Zudem wusste jeder sechste nicht, wo er Informationen darüber einholen kann, sollte er beim Arzt oder im Krankenhaus danach gefragt werden. Laut Studie hat vor allem die Altersgruppe 50 plus Probleme, darüber Auskunft zu bekommen.

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Das liege daran, dass die erste Informationsquelle für dieses Thema die eigene Mutter ist, die ältere Deutsche möglicherweise schon nicht mehr fragen können, verwiesen die Studienautoren. So würden sich 41 Prozent der Befragten, die über ihre familiären Vorerkrankungen nicht voll im Bild sind, sich an ihre Mutter wenden. Nur sieben Prozent der Befragten glaubten, dass auch ihr Vater oder Geschwister dazu Auskunft geben könnten.

„Über familiäre Vorerkrankungen sollte sich jeder informieren, um nötige Vorsorge­untersuchungen wahrzunehmen und seinen Lebensstil gegebenenfalls daran anzupassen“, sagte Michael Förstermann, Pressesprecher der IKK classic. So sei etwa auch der Hausarzt der Familie eine gute Informationsquelle. © hil/aerzteblatt.de

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