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Universität Tübingen koordiniert europäisches Netzwerk zur Thema Sehen

Mittwoch, 25. November 2015

Tübingen – Die visuelle Informationsverarbeitung im Auge ist Thema eines neuen interna­tionalen neurowissenschaftlichen Forschungsnetzwerks, das die Europäische Union (EU) jetzt bewilligt hat. Das Netzwerk umfasst 15 Institute und Technologiefirmen aus neun Ländern und wird in Tübingen koordiniert.

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Bevor die Netzhaut visuelle Informationen ans Gehirn schickt, berechnen mehr als 80 Nervenzelltypen Bildeigenschaften wie Kontrast, Helligkeit und Farbe. Aber auch komplexere Informationen wie Kanten und Bewegungen werden in der Retina zuerst ausgewertet, deren Nervenzellen zu diesem Zweck verschiedene Schaltkreise formen.

Ziel des Projekts ist, Aufbau und Arbeitsweise der Schaltkreise in der Retina besser zu verstehen. Mit den EU-Fördermitteln werden im Rahmen des Projektes junge For­schende eingestellt und über drei Jahre bis zur Promotion finanziert.

„Diese Art der interdisziplinären Forschung im internationalen Verbund ist der richtige Ansatz, um jungen Wissenschaftlern die ganze Breite der Arbeitsmöglichkeiten in den Neurowissenschaften nahezubringen und sie in die Lage zu versetzen, wichtige Karriereentscheidungen zu treffen“, meint der Koordinator des Forschungsprojektes, Thomas Euler, Leiter der Forschungsgruppe Sehforschung am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen. © hil/aerzteblatt.de

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