Ärzteschaft

Bislang 2,6 Millionen Euro für die Niederlassungs­förderung in Bayern

Dienstag, 8. Dezember 2015

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat zusammen mit den Krankenkassen seit 2014 rund 2,6 Millionen Euro aufgewendet, um Niederlassungen in unterversorgten oder drohend unterversorgten Regionen zu fördern. Laut der KV haben die Maßnahmen positive Entwicklungen angestoßen: Im Planungsbereich Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim ist für die Fachgruppe der Hautärzte aus einer Unterver­sorgung nur noch eine drohende Unterversorgung geworden. Bei den Hausärzten in den Planungsbereichen Schweinfurt Nord, Spessart und Selb sowie bei den Augenärzten im Landkreis Kitzingen konnte eine drohende Unterversorgung abgewendet werden.

Anzeige

Neu festgestellt hat der sogenannte Landesausschuss hingegen eine drohende Unterversorgung bei den Hausärzten in den Planungsbereichen Eggenfelden-Nord und Lohr am Main sowie bei den HNO-Ärzten im Landkreis Lichtenfels und bei den Kinder- und Jugendpsychiatern in der Raumordnungsregion Oberfranken-Ost.

Sofern das Bayerische Gesundheitsministerium diese Feststellung nicht beanstandet, will die KV in diesen Planungsbereichen finanzielle Fördermaßnahmen ausschreiben, um Ärzte hier für die ambulante Versorgung zu gewinnen. Die Fördermaßnahmen in Bayern konzentrieren sich im Augenblick auf sechs Handlungsfelder – jeweils in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Bereichen:

  • Zuschuss für eine Niederlassung
  • Zuschuss für die Errichtung einer Zweigpraxis
  • Zuschuss für die Beschäftigung eines angestellten Arztes/Psychotherapeuten
  • Zuschuss für die Beschäftigung einer hausärztlichen Versorgungsassistentin / Präventionsassistentin in der Kinder- und Jugendmedizin
  • Zuschuss für die Fortführung einer Praxis über das 63. Lebensjahr hinaus
  • Zuschuss für die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten/Psychotherapeuten in Ausbildung.
© hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Ärzteschaft

Nachrichten zum Thema

16.01.17
Mainz – Die rheinland-pfälzische CDU-Oppositionschefin Julia Klöckner hat wirksamere Schritte gegen den Ärztemangel auf dem Land gefordert. „Im ländlichen Raum bekommt Rheinland-Pfalz aufgrund des......
13.01.17
Mainz – Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland Pfalz (KV RLP) und die Krankenkassen haben zur Förderung der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Versorgung in Rheinland-Pfalz die......
11.01.17
Medizinische Versorgung: Altersstruktur macht Probleme in Sachsen-Anhalt
Magdeburg – Der immer höher werdende Altersdurchschnitt bei Patienten, Ärzten und Apothekern lässt die Versorgungsstruktur bröckeln. In Sachsen-Anhalt sei es für Heilberufler immer schwieriger, die......
06.01.17
Weimar – Jeder siebte Hausarzt in Thüringen ist 65 Jahre oder älter. Darauf hat der MDR Thüringen in einem Bericht unter Berufung auf eine Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT)......
29.12.16
Schwerin – Die bessere Gesundheitsversorgung auf dem Lande ist für Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) die zentrale Aufgabe der Gesundheitspolitik in der neuen......
29.12.16
NRW weitet Förderprogramm für Hausärzte aus
Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Landesregierung weitet ihr „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) aus. Dadurch werden Ärzte finanziell mit bis zu 50.000 Euro gefördert, wenn sie sich als Hausärzte in......
27.12.16
Weimar – Ein Förderpaket für die ambulante ärztliche Versorgung in Thüringen hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes zusammengestellt. Es reicht von der Unterstützung von ambulante......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige