Hochschulen

Ulmer Medizin­studierende engagiert in der Flüchtlings­versorgung

Montag, 21. Dezember 2015

Ulm – Einer Initiative von Ulmer Medizinstudierenden kommt in diesen Tagen eine besondere Bedeutung zu. Das „Medinetz Ulm“ verhilft vielen in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlingen zu ärztlicher Versorgung. Dabei arbeitet es mit approbierten Ärzten zusammen, die zumeist ehrenamtlich die Notleidenden behandeln.

Das „Medinetz Ulm“ wurde 2009 mit dem Vorhaben gegründet, eine Anlaufstelle für Menschen ohne Pass und Krankenversicherung zu schaffen. Seine Mitglieder bieten Obdachlosen, Migranten oder Flüchtlingen kostenlose und anonyme Beratungssprechstunden an und vermitteln sie bei Bedarf in ärztliche Behandlung.

Anzeige

„Unser Projekt finanziert sich hauptsächlich über Spenden“, sagt Undine Birke, seit fünf Jahren aktiv beim „Medinetz Ulm“. Davon werden unter anderem Medikamente und Laborkosten finanziert.

Über sein persönliches Engagement hinaus setzt sich das „Medinetz Ulm“ auch auf politischer Ebene für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein, etwa bei der Durchsetzung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

2.573 News Hochschulen

Nachrichten zum Thema

27.06.16
Münster – Ärzte in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben im vergangenen Jahr rund 330.000 Menschen betreut, die aus ihrer Heimat geflohen sind. „In kürzester Zeit der Not haben wir im Land innerhalb der......
23.06.16
Krankschreibungen von abgelehnten Asylbewerbern weiter in der Diskussion
Berlin – Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat in einer aktuellen Stunde im Bundestag seine umstrittene 70-Prozent-Äußerung zu Krankschreibungen bei abgelehnten Asylbewerbern......
22.06.16
Berlin – Folteropferzentren bieten traumatisierten Flüchtlingen eine wichtige Anlaufstelle, um die Folgen von Folter, Vergewaltigung oder anderer psychischer, physischer oder sexueller Gewalt zu......
22.06.16
Potsdam – Die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge soll vom 1. Juli an zunächst in der Landeshauptstadt Potsdam ausgegeben werden. Dann könnten die Geflüchteten dort ohne vorherige Anträge......
21.06.16
Köln – Die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland zu verbessern, fordert das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef. „Flüchtlingskinder haben oft Angst und brutale Gewalt erfahren. Sie......
20.06.16
Berlin – Nach den heftig umstrittenen Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu verhinderten Abschiebungen durch ärztliche Atteste haben die Grünen eine aktuelle Stunde im......
20.06.16
Hilfsorganisationen besorgt über Kurs in der Flüchtlingspolitik
Berlin – Besorgt über die aktuelle Flüchtlingspolitik der Europäischen Union (EU) wie auch Deutschlands haben sich verschiedene Hilfswerke anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages geäußert.......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige