Politik

Baden-Württemberg entwickelt neue Versorgungsmodelle

Dienstag, 5. Januar 2016

Stuttgart – Zur Modellregion für neue Versorgungsstrukturen hat Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD) die Landkreise Reutlingen, Biberach und Ravensburg erklärt. Sie sollen über Kreisgrenzen hinweg Lösungen für eine sektoren­übergreifende Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Versorgungs­strukturen erarbeiten.

Dazu wirken in der Region Landräte und Oberbürgermeister, Kreistage, Gemeinderäte, Krankenhausträger, Kassenärztlicher Vereinigung, Krankenkassen, der öffentliche Gesundheitsdienst, Vertretungen der Gesundheitsfachberufe und der Pflege sowie Bürger zusammen. Für das Modellprojekt, das von Beginn an wissenschaftlich begleitet wird, steht eine Million Euro zur Verfügung.

Anzeige

„Die Entwicklung neuer sektoren- und kreisübergreifender Versorgungskonzepte ist von großer Bedeutung, um auch künftig eine leistungsstarke, bedarfsgerechte gesund­heitliche und medizinische Versorgung im Land sicherzustellen“, sagte Altpeter Anfang Januar in Stuttgart.

Wissenschaftlich begleitet wird die Konzeptentwicklung durch das Institut für Allgemein­medizin der Universität Frankfurt/Main. Grundlage für die Erarbeitung des Konzepts ist eine Datenerhebung und -analyse durch die Universität Heidelberg. Darin sollen die Morbidität der Bevölkerung Baden-Württembergs, der Ist-Zustand der ambulanten haus- und fachärztlichen) und der stationären Gesundheitsversorgung sowie die Patienten­ströme beschrieben werden. Außerdem soll die Studie den künftigen Versorgungsbedarf umreißen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Politik

Nachrichten zum Thema

13.05.16
„Für die Krankenkassen steht das Sparen an erster Stelle“
Heide – In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Selbstverständnis der Krankenkassen gewandelt – sie wollen die Gesundheitsversorgung nicht mehr nur bezahlen, sondern mitgestalten. Nicht selten......
13.05.16
„Der Wettbewerb macht die Krankenkassen depressiv“
Bünde – In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Selbstverständnis der Krankenkassen gewandelt – sie wollen die Gesundheitsversorgung nicht mehr nur bezahlen, sondern mitgestalten. Nicht selten......
02.03.16
Berlin – In der nächsten Legislaturperiode wird sich die Gesundheitspolitik mit der Finanzierung des Systems, mit der Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und mit dem Thema......
29.02.16
Wasem: „Wildwuchs“ gesetzlicher Regelungen muss geordnet werden
Berlin – Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem hat den Gesetzgeber aufgefordert, den „Wildwuchs“ an Regelungen bei der Öffnung des stationären Sektors für ambulante Leistungen zu beenden und in der......
10.02.16
Essen – Gesundheitsförderung ist nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eine internationale Aufgabe. „Die Ausbreitung von Ebola hat uns einmal mehr als ein wirklich harter......
27.01.16
Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen steigt weiter
Wiesbaden – Das Gesundheitswesen wird als Arbeitgeber immer wichtiger. Ende 2014 waren 5,2 Millionen Beschäftigte in der Branche registriert und damit rund 102.000 oder zwei Prozent mehr als ein Jahr......
30.12.15
Berlin – Anfang Januar treten im Gesundheitswesen wichtige Änderungen in Kraft. Hier der Überblick: Das sogenannte Krankenhausstrukturgesetz führt laut dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige