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App für Eltern krank oder zu früh geborener Kinder

Dienstag, 12. Januar 2016

Dresden – Eine neue Smartphone-App soll Eltern von krank oder zu früh geborenen Kindern mehr Sicherheit im Alltag geben. Kern der „Neo-App#Tagebuch“ ist eine Tagebuchfunktion.

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„Eltern, deren Kinder deutlich zu früh oder krank geboren werden und die in den ersten Monaten um das Überleben ihres Babys bangen, fühlen sich während der stationären Versorgung im Krankenhaus und in der Anfangszeit zu Hause im Umgang mit ihrem Kind mitunter noch nicht ausreichend sicher“, so Jörg Reichert, Psychologe in der Neonatologie des Uniklinikums Dresden. Hier könne das digitale Tagebuch helfen, das sich in analoger Form als psychosoziale Unterstützung der Eltern an der Uniklinik Dresden schon bewährt habe.

Die Software wurde von der bereits IT-Firma akili:innovation in enger Zusammenarbeit mit der Uniklinik Dresden und der Deutschen Stiftung Kranke Neugeborene (DSKN) entwickelt. Neben der Tagebuchfunktion enthält sie wichtige Daten wie Telefonnummern oder Stationsübersichten des Dresdner Uniklinikums und sichert Daten über die Entwicklung des Kindes. Diese nützen auch den betreuenden Medizinern.

„Insbesondere im späteren Verlauf, wenn die Eltern nur noch zu bestimmten Terminen mit ihrem Nachwuchs ihren Kinderarzt oder das Uniklinikum aufsuchen, kann das Tagebuch für die Patienten und den behandelnden Arzt eine wichtige Erinnerungshilfe sein, um kein Detail außer Acht zu lassen“, erklärt Mario Rüdiger, Leiter der Neonatologie des Uniklinikums. Ab dem Januar 2016 steht die App vorerst kostenlos zum Download bereit.

© hil/aerzteblatt.de

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