Politik

Leitlinien zur Chronischen Herzinsuffizienz als DMP-Grundlage nicht ausreichend

Freitag, 15. Januar 2016

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seine Empfehlungen für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Chronische Herzinsuffizienz vorgestellt. Der vorgelegte Bericht basiert auf der Unter­suchung 22 evidenzbasierter Leitlinien. Allerdings decken diese laut IQWiG jedoch nicht alle Versorgungsaspekte der chronischen Krankheit ausreichend ab. Vor diesem Hintergrund rät das Institut, bei der Entwicklung optimaler Versorgungspfade weitere Informationsquellen heranziehen.

Insgesamt lobt das IQWiG, dass die untersuchten Leitlinien ein breites Spektrum unter­schiedlicher Versorgungsaspekte abdecken. Allerdings würden häufige Begleiter­krankungen wie Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus oder Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) darin nicht ausreichend berücksichtigt. Darüber hinaus fehle es an Empfehlungen zur Versorgung multimorbider Patienten, zur Polypharmazie oder der sektorenübergreifenden Versorgung. © hil/aerzteblatt.de

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