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Gesundheitswesen ist die Branche mit dem höchstem Krankenstand

Donnerstag, 21. Januar 2016

Hamburg – Der Krankenstand in Deutschland ist im vergangenen Jahr von 3,9 im Jahr 2014 auf 4,1 Prozent gestiegen. Das berichtet die DAK-Gesundheit nach einer Analyse der Krankmeldungen ihrer Versicherten. Offenbar machten insbesondere Atemwegserkrankungen den Deutschen zu schaffen. Die Anzahl der Fehltage aufgrund von schweren Erkältungen stieg um mehr als ein Viertel. Dies seien aber „Wellenbewegungen beim Krankenstand, die nicht weiter dramatisch sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kasse, Herbert Rebscher.

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Die Branchen mit dem höchsten Krankenstand waren 2015 das Gesundheitswesen sowie Verkehr, Lagerei und Kurierdienste mit jeweils 4,7 Prozent. Den niedrigsten Krankenstand hatte der Bereich Datenverarbeitung und Informationsdienste mit 2,9 Prozent.

Gut die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitstage (54,5 Prozent) ging auf das Konto von nur drei Diagnosegruppen: Der häufigste Grund für Fehltage waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Mehr als jeder fünfte Ausfalltag (21,7 Prozent) wurde dadurch verursacht. Atemwegserkrankungen folgten auf Rang zwei mit einem Anteil von 16,6 Prozent und psychische Erkrankungen mit 16,2 Prozent auf Rang drei. Verletzungen kamen mit 11,7 Prozent auf Rang vier. © hil/aerzteblatt.de

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L.A.
am Freitag, 22. Januar 2016, 08:24

Die Lohnfortzahlung von 100% auf 80% reduzieren !

Damit lässt sich die AU-Quote bestimmt etwas senken. Es wird uns Arbeitnehmern und Beamten auch leicht gemacht, uns krankzumelden! Und ich bekomme meinen vollen Lohn weiter! Ob ich eine Arbeitsleistung erbringe oder keine- ich bekomme das gleiche Geld. Wenn man erst mal die Hemmschwelle überwunden hat, dann kann man mit einer AU großzügig umgehen...
100% Lohnfortzahlung ist "übertriebener Sozialstaat".
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