Hochschulen

Universitätsklinikum Heidelberg zieht positive Bilanz für 2015

Dienstag, 26. Januar 2016

Heidelberg – Ein positives Resümee für das vergangene Geschäftsjahr hat der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg auf seinem Neujahrsempfang gezogen. Mit den sogenannten Marsilius-Arkaden sei in dreijähriger Bauzeit ein Gebäudekomplex fertiggestellt worden, der künftig von Universität und Uniklinikum gemeinsam genutzt werden könne. Bis zu 1.500 Menschen sollen schon bald darin leben und arbeiten. Ein Neubau für die Chirurgie sei begonnen worden und der Bau des Zentrums für integrative Infektionsbiologie so weit gediehen, dass es 2016 seine Arbeit aufnehmen werde.

Auf der Grundlage eines wiederholt positiven Jahresergebnisses konnte das Universitätsklinikum überregional in Projekte investieren, zum Beispiel in das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum und in die erste telemedizinische Praxis für die Diagnose von Erkrankungen des peripheren Nervensystems in Hamburg, MR-Neurographie Nord.

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Die Erfolge des Uniklinikums seien maßgeblich dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, das sich auch in spontaner Hilfsbereitschaft zu medizinischer Versorgung von Flüchtlingen gezeigt habe. „Hier haben nach einem internen Aufruf innerhalb von 24 Stunden 50 Ärzte ihre Bereitschaft zur unbürokratischen Hilfe angeboten“, so Guido Adler, leitender ärztlicher Direktor des Uniklinikums. Im Bereich Pflege mache sich der allgemeine Mangel an qualifizierten Kräften dank der Ausbildung des eigenen Nachwuchses an der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg kaum bemerkbar.

Auch der Bereich Forschung befinde sich in stetigem Ausbau. Für die beiden Sonderforschungsbereiche „Chronische Schmerzen“ und „Haut und Immunsystem“ bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft im letzten Jahr eine Förderung von 24 Millionen Euro – zusätzlich zu den drei bereits 2014 eingerichteten Forschungs­bereichen. Für die Zukunft seien, etwa mit dem Projekt „Big Data“, weitere Fortschritte in der Erfassung und Auswertung von Patientendaten anvisiert. © hil/aerzteblatt.de

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