Hochschulen

Uniklinik Bonn kooperiert bei der Krebsbehandlung eng mit Selbsthilfegruppen

Montag, 1. Februar 2016

Bonn – Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) am Universitätsklinikum Bonn will künftig noch enger mit Selberhilfegruppen zusammenarbeiten. „Wir wollen, dass unsere Patienten und deren Angehörige durch alle Phasen ihrer Erkrankung nicht nur kompe­tent behandelt, sondern auch menschlich begleitet und ganzheitlich betreut werden“, erläuterte Ingo Schmidt-Wolf, Direktor des CIOs am Universitätsklinikum Bonn auf einem Treffen von Krebsmedizinern der Uniklinik mit Vertretern von Selbsthilfegruppen in Bonn.

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Trotz immenser Fortschritte in der Behandlung onkologischer Erkrankungen sei das Leben mit der Diagnose Krebs nach wie vor eine erhebliche Belastung für Betroffene und Angehörige, so Schmidt-Wolf. Selbsthilfegruppen seien eine wertvolle Ergänzung der Betreuung. Der Austausch mit Betroffenen und die gegenseitige Unterstützung könnten den Patienten dabei helfen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen.

Die beteiligten Organisationen wollen künftig in der Information der Patienten zur Vorbereitung und Nachsorge eines Krankenhausaufenthaltes enger zusammenarbeiten. Geplant sind eine gemeinsame Homepage und Informationsmaterial. Außerdem werde das CIO die Gruppentreffen der Selbsthilfe mit Vorträgen von Fachpersonal unterstützen. Das gemeinsame Treffen aller Kooperationspartner soll sich von nun halbjährlich wiederholen. © hil/aerzteblatt.de

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