Ärzteschaft

Kammer Hessen lobt medizinische Versorgung in Flüchtlings­unterkunft

Freitag, 12. Februar 2016

Frankfurt – Nach öffentlicher Kritik an der medizinischen Versorgung in einer Frankfurter Flüchtlingsunterkunft haben sich Vertreter der Landesärztekammer Hessen und des Gesundheitsamtes Frankfurt gemeinsam mit der Darmstädter Regierungspräsidentin vor Ort über die Zustände in der Einrichtung auf dem ehemaligen Neckermann-Gelände informiert. Die Bilanz der Ärzte fiel durchweg positiv aus.

Tägliche ärztliche Sprechzeiten, 100 im Wechsel tätige Ärztinnen und Ärzte verschie­dener Fachrichtungen, eine 24 stündige personelle Besetzung des „Medical Point“: „Die vom Frankfurter Gesundheitsamt koordinierte medizinische Versorgung an sieben Tagen in der Woche wird den aktuellen Anforderungen an eine ausreichende medizi­nische Versorgung sicherlich gerecht“, erklärte Lars Bodammer, Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen.

Anzeige

Auch der Vorsitzende der Bezirksärztekammer Frankfurt, Wolfgang Seher, zeigte sich sowohl von den angebotenen Leistungen als auch von der Ausstattung der Behandlungsräume angetan. „Dass es bei über 1.300 Flüchtlingen in der Einrichtung gelegentlich zu Wartezeiten kommt, ist nachvollziehbar“, erklärte er. Die Einhaltung hygienischer Standards in Küche, Sanitäranlagen und Behandlungsräume werde vom Gesundheitsamt zudem immer wieder durch unangemeldete Stichproben kontrolliert. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Ärzteschaft

Nachrichten zum Thema

18.07.16
Stuttgart/München – Sexuell übertragbare Erkrankungen wie Syphilis oder HIV treten bei Flüchtlingen genauso häufig auf wie in der deutschen Bevölkerung. Ärzte diagnostizieren laut Berichten in der DMW......
14.07.16
Caritas international: 21 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe
Berlin – Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, Caritas international, hat im vergangenen Jahr rund 21 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe bereitgestellt. Das berichtete der Präsident des......
13.07.16
Essen – Nordrhein-Westfalen (NRW) will mehr Geld in die Betreuung von Flüchtlingskindern investieren. Das hat NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) heute beim Besuch eines speziellen......
13.07.16
Berlin – Sprachbarrieren erschweren die medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Mit einer mobilen App will die AOK Nordost nun die Verständigung zwischen Ärzten und geflüchteten......
12.07.16
Die Ängste der Deutschen 2016: Gesundheit nur noch im Mittelfeld
Berlin – „2016 ist das Jahr der Ängste“, kommentierte Manfred G. Schmidt, Politologe an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg das Ergebnis der 25. Umfrage der R + V Versicherungen den......
11.07.16
Clever: Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen auf die Zukunft ausrichten
Berlin – Obwohl die Zahl der nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge stark gesunken ist, werde vor allem die psychosoziale Integration dieser Menschen die Ärzteschaft weiterhin beschäftigen. Das hat......
08.07.16
Berlin – Die Hilfsorganisation Medico International hat der Bundesregierung vorgeworfen, sie betreibe eine Politik der „Flüchtlingsabwehr“. „Mit Unterstützung der deutschen Entwicklungshilfe sollen......

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige