Medizin

Mehr Frauen mit Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Dienstag, 16. Februar 2016

Wiesbaden – In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Frauen gestiegen, die während oder nach der Schwangerschaft eine Herzschwäche oder Bluthochdruck entwickeln. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Eine Ursache könnte der Fachgesellschaft zufolge sein, dass immer mehr Frauen in höherem Alter Kinder bekommen. Weitere Risikofaktoren seien Fettleibigkeit und Schwanger­schaften, die durch eine künstliche Befruchtung entstanden sind.

Die häufigste Ursache für eine Herzschwäche ist der DGIM zufolge eine Hochdruck­erkrankung, die bei acht Prozent aller Schwangeren auftritt. Wenn sie mit Eiweißverlust über die Niere verbunden sei, liege eine Präeklampsie vor, die bleibende Schäden beim Ungeborenen verursachen könne. „Eine frühzeitige Entbindung ist dann häufig die einzige Lösung, um die Gesundheit von Mutter und Kind nicht zu gefährden“, erläutert Gerd Hasenfuß, Vorsitzender der DGIM und Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen.

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Eine Herzschwäche in der Schwangerschaft beginnt laut Hasenfuß schleichend. Wenn das Herz nicht in der Lage sei, die vom Körper benötigte Blutmenge zu befördern, fühlten die Frauen sich über das Maß hinaus müde und abgeschlagen. Es kann Herzrasen auftreten und das Gewicht nimmt durch Wassereinlagerungen im Gewebe zu. „Ein Teil dieser Symptome, wie die Wassereinlagerungen, treten häufig bei Schwangerschaften auf und sind in der Regel unbedenklich“, so Hasenfuß.

Wichtig sei, dass der behandelnde Arzt im Zuge der Voruntersuchungen Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Übergewicht ermittle, regelmäßig den Blutdruck der werdenden Mutter kontrolliere und die Patientin gegebenenfalls engmaschig betreue.

Die meisten Frauen erholen sich laut Hasenfuß von der Herzschwäche. Sie haben jedoch im späteren Leben ein drei- bis achtfach erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Nierenversagen zu leiden. „Diese Frauen sollten nach der Entbindung ärztlich weiter betreut werden“, so der Vorsitzender des Herzzentrums an der Universitätsmedizin Göttingen. „Die Schwangerschaft ist ein Stresstest für das Herz. Dessen Ergebnis sollte ernst genommen werden“, betont der DGIM-Präsident. © hil/aerzteblatt.de

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nabilabdulkadirdeeb.germany&
am Mittwoch, 17. Februar 2016, 02:11

Pathophysiologie der Herzerkrankungen in der Schwangerschaft




Pathophysiologie der Herzerkrankungen in der Schwangerschaft


Doctor Nabil Abdul Kadir DEEB
& Fatima Zahra Boukantar - DEEB


Wir muessen die Pathophysiologie der Herzerkrankungen in der Schwangerschaft beruecksichtigen.

Die Schwangerschaft belastet das Herz-Kreislauf-System und verschlechtert oft eine bekannte oder demaskiert eine verborgene Herzerkrankung.
Belastend wirken sich das erniedrigte Hämoglobin und der Anstieg vom Blutvolumen, Schlagvolumen und schließlich auch der Pulsfrequenz aus. Das Herzzeitvolumen steigt von 30 auf 50%. Diese Veränderungen sind zwischen der 28. und 34. SSW am größten. Während der Geburt erhöht sich das Herzzeitvolumen mit jeder Wehe um 20%; andere Belastungen sind das starke Pressen während des 2. Stadiums der Geburt und die Zunahme des venösen Blutes,welches aus dem sich kontrahierenden Uterus zum Herzen zurückkehrt.


Doctor Nabil Abdul Kadir DEEB
& Fatima Zahra Boukantar - DEEB


Foerderverein Palastinensischer Aerzte und Akademiker e.V.


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