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HNO-Klinik der Universitätsklinik Magdeburg setzt auf hochauflösende Bildtechnik

Dienstag, 1. März 2016

Magdeburg – Die bisher nur aus modernen Kinosälen oder von kostspieligen TV-Geräten bekannte sogenannte 4K-UHD-Bildtechnik kommt seit Kurzem auch im Operationssaal zum Einsatz. Viermal höhere Bildauflösung als Full-HD-Standard soll minimalinvasives Operieren noch genauer und sicherer machen. Jetzt arbeitet auch die Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Magdeburg mit der neuen Endoskopie-Technik.

„Insbesondere ältere Menschen mit komplexen Krankheitsbildern und Patienten mit bösartigen Veränderungen im HNO-Bereich werden wir dank der 4K-Endoskopie frühzeitiger und besser behandeln können“, erklärt Christoph Arens, Direktor der Magdeburger HNO-Universitätsklinik. Nase, Hals und Ohren seien mit ihren feinen Strukturen und Funktionen, die bereits durch geringe Einflüsse beeinträchtigt werden könnten, prädestiniert für die 4K-Endoskopie.

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Fachleuten zufolge erreiche die 4K-Technologie nahezu die gleiche Tiefenschärfe wie 3D, sei aber für die Operateure wesentlich angenehmer, da sie ohne 3D-Brille arbeiten könnten. Ein um den Faktor 64 erweitertes Farbspektrum ermögliche eine gegenüber der bisherigen Technologie deutlich erhöhte Kantenschärfe, was das Operieren noch sicherer machen soll. Auch der Einsatz größerer OP-Monitore und die Möglichkeit, Bildausschnitte bei höherer Auflösung als herkömmliches HD zu vergrößern, sollen Sicherheit sowie Komfort beim Operieren verbessern. © hil/aerzteblatt.de

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