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Bundeszentrale warnt vor Gefahren des Rauchens für Frauen

Donnerstag, 3. März 2016

Köln – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat vor den besonderen Gefahren des Rauchens für Frauen gewarnt. Studien zeigten, dass Frauen sensibler auf die giftigen Substanzen des Tabakrauchs reagierten als Männer, erklärte die BZgA am Donnerstag anlässlich des Weltfrauentags kommende Woche. Das habe ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Krankheiten zur Folge.

So leiden laut der Bundeszentrale die Atemwege von Raucherinnen schneller als diejenigen von Rauchern. Auch das Risiko von Osteoporose sei größer. Die BZgA verwies zudem darauf, dass die Zahl der Frauen, die an Lungenkrebs starben, von 9834 im Jahr 2000 auf 15.513 im Jahr 2014 gestiegen ist. Dies sei auf die in den 1960er Jahren gestiegenen Raucherquoten bei Frauen zurückzuführen.

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Männer rauchen insgesamt noch mehr als Frauen. Allerdings sei laut Zahlen des Statistischen Bundesamts der Raucheranteil bei den Männern von 1992 bis 2013 von 37 auf 29 Prozent deutlich gesunken, während er bei Frauen nur minimal von 22 auf 20 Prozent zurückgegangen sei.

© hil/aerzteblatt.de

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