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Neue Kardiologie an der Mainzer Universitätsmedizin geht in Betrieb

Montag, 14. März 2016

Mainz – Die Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz wurde um einen Neubau erweitert. Diesen bezieht nun die Kardiologie II, Fachabteilung für Herzrhythmusstörungen. Sie ist durch einen Verbindungsgang auf Höhe der zweiten Etage mit der Kardiologie I im Altbau verbunden, welche die allgemeine und interventionelle Kardiologie, die Angiologie und die internistische Intensivmedizin umfasst. In den Neubau zog ebenfalls die kardiologische Praxis CardioAkut.

Kernstück des neuen Gebäudes sind zwei elektrophysiologische Herzkatheterlabore, von denen eins als Hybrid-OP ausgestattet ist. „Patienten mit Herzrhythmusstörungen untersuchen und behandeln wir mit einer speziellen Form der Herzkatheter­untersuchung – der elektrophysiologischen Untersuchung.

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Ziel ist es, Näheres über die Art der Rhythmusstörung zu erfahren und diese idealerweise auch gleich durch elektrische Impulse zu behandeln“, erklärt Thomas Rostock, Leiter der Kardiologie II. Seine Station stelle 19 Betten bereit. Die Patienten können auch telemedizinisch überwacht werden. So bleibe ihnen auch bei ständiger Kontrolle der Vitalparameter viel Bewegungsfreiheit.

Die räumliche Erweiterung trägt laut der Mainzer Universitätsmedizin der älter werdenden Gesellschaft und der steigenden Häufigkeit von Herzerkrankungen Rechnung. An der verbreitetsten Form der Herzrhythmusstörungen, dem Vorhofflimmern, leiden in Deutschland bereits rund 1,8 Millionen Menschen, Tendenz steigend, hieß es aus Mainz. © hil/aerzteblatt.de

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