Hochschulen

Studierendenberatung immer wichtiger

Mittwoch, 23. März 2016

Berlin – Die Studienberatung an den Hochschulen wird immer wichtiger. Darauf hat jetzt das Deutsche Studentenwerk hingewiesen. „Niemand kann derzeit verlässlich einschätzen, wie viele der nach Deutschland Geflüchteten tatsächlich ein Studium aufnehmen werden. Wie viele es auch sein werden: Sie werden die studienbegleitende Beratung der Studentenwerke und deren interkulturelle Integrationsangebote weit stärker beanspruchen als deutsche Studierende“, sagte der Generalsekretär der Deutschen Studentenwerks (DSW) Achim Meyer.

Die Bundesländer seien in der Pflicht, sich auf das zu erwartende Mehraufkommen von Studierenden einzustellen und ihre Studentenwerke zu unterstützen. Bereits 2014 sei die Nachfrage der Studierenden nach Sozialberatung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. In 46 der insgesamt 58 deutschen Studentenwerke werden Sozial­beratungen angeboten. Häufige Themen sind Finanzierung des Studiums, Jobmöglichkeiten oder staatliche Unterstützung.

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Ebenfalls um rund zehn Prozent habe die Zahl der psychologischen Beratungen zugenommen. Insgesamt fanden 2014 in den 45 Studentenwerken mit psychologischem Beratungsangebot über 100.000 Beratungskontakte statt, vorwiegend zu Problemen wie Prüfungsangst, Arbeitsstörungen und Schwierigkeiten beim Studienabschluss.

Auf der Heyde moniert die fehlende Reaktion der Regierungen auf die Entwicklung an den Universitäten. „Die Zahl der Studierenden erhöht sich in Deutschland kontinuierlich. Gleichzeitig haben Bund und Länder die Finanzierung der sozialen Infrastruktur des Studiums noch nicht an die neuen Realitäten und die Rekordzahl von Studierenden angepasst“, kritisierte er. © hil/aerzteblatt.de

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