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Interview mit Wolfgang Zöller zum Patientenrechtegesetz
Zöller gegen Beweislastumkehr bei ärztlichen Fehlern
aerzteblatt.de Deutsches Ärzteblatt print aerzteblatt.de  |
Berlin – Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU) hat sich gegen eine Beweislastumkehr im geplanten Patientenrechtegesetz ausgesprochen. Das würde dazu führen, Fehler eher vertuschen zu wollen und die Haftungsprämien für die Ärzte in die Höhe treiben, sagte Zöller in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt.
Er plädierte erneut für ein anonymes Fehlermeldesystem, das auch sogenannte Beinahe-Fehler einschließt. Zöller zeigte sich überzeugt, zusammen mit der Ärzteschaft ein unbürokratisches Verfahren für solch ein Register entwickeln zu können.
Die SPD-Bundestagsfraktion hatte Anfang März einen Antrag für Patientenrechtegesetz eingebracht, in dem sie die Beweislastumkehr bei schweren Behandlungsfehlern gesetzlich verankern will. © mis/aerzteblatt.de
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