Im Rahmen Ihres praktischen Jahres arbeiten Sie in einer Urologischen Poliklinik. Vom Oberarzt wird Ihnen eine Patientin zur Aufnahme zugeteilt: Sie ist 64 Jahre alt und berichtet, ihr Urin sei seit mehreren Tagen rot gefärbt. Seit einem Tag sei die Verfärbung besonders deutlich. Sie habe allerdings am Abend zuvor rote Bete gegessen.
Vom Hausarzt wurde ihr ein Antibiotikum wegen des Verdachts auf einen Harnwegsinfekt verordnet. Die Patientin hat aber auf dem Beipackzettel gelesen, dass als mögliche Nebenwirkung auch ein Hörschaden eintreten kann. Sie kommt jetzt und fragt, ob sie das Antibiotikum weiter nehmen soll. Nach Anamnese, körperlicher Untersuchung sowie Laboruntersuchung des Urins und des Blutes zeigte die Sonographie diese Bilder.

Auflösung
Die Sonographie der Harnblase zeigt einen Harnstau der linken Niere. In der Harnblase zeigt die Sonographie einen Tumor, im Bild mit „TU“ gekennzeichnet.
Hintergrund
Die Abklärung der Hämaturie ergab einen Harnblasentumor. Die transurethrale Resektion steht für alle Blasenkarzinome im Vordergrund der Diagnostik und Behandlung. Für das oberflächliche Karzinom zeigt dieser Behandlungsmodus mit oder ohne topische Chemo- oder Immunotherapie hohe Erfolgsaussichten. Das invasive Blasenkarzinom bedarf jedoch beim größten Teil der Patienten einer radikalen operativen Methode beziehungsweise einer Kombinationstherapie.
Merke
1) Nahrungsmittel haben keinen großen Einfluss auf die Farbe des Urins.
2) Bei einer Hämaturie ist bis zum Nachweis des Gegenteils von einem Tumor auszugehen.
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| Zeitraum | HTML | |
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| 5 / 2013 | 17 | 0 |
| 4 / 2013 | 19 | 0 |
| 3 / 2013 | 8 | 0 |
| 2 / 2013 | 13 | 1 |
| 1 / 2013 | 7 | 2 |
| 12 / 2012 | 4 | 0 |
| 2013 | 64 | 3 |
| 2012 | 78 | 5 |
| 2011 | 410 | 27 |
| Total | 552 | 35 |

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