
Der Ärztemangel ist Realität. Das hat die Bundesärztekammer (BÄK) nochmals Anfang März betont. Sie trat damit einer Darstellung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen entgegen, wonach es nicht zu wenige Ärzte in Deutschland gebe, sondern diese nur falsch verteilt seien. „Ein Blick in den Stellenmarkt des Deutschen Ärzteblattes offenbart jede Woche aufs Neue, dass die Nachfrage nach Ärzten in Klinik und Praxis steigt. In vielen Regionen ist der Ärztemangel inzwischen eine tägliche Erfahrung mit gravierenden Folgen für die medizinische Versorgung“, sagte BÄK-Präsident Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe.
Bis zum Jahr 2020 würden fast 24 000 Hausärzte aus dem System ausscheiden. Erheblicher Ersatzbedarf entstehe in den neuen Ländern. In den Krankenhäusern würden in zehn Jahren fast 20 000 Ober- und Chefärzte altersbedingt in den Ruhestand gehen. Die Ärzte, die nachrückten, hätten oftmals andere Lebensperspektiven als ihre Vorgängergeneration.
Sicherstellungszuschläge in unterversorgten Gebieten, familienfreundlichere Arbeitsplätze an den Kliniken und bessere Studienbedingungen für angehende Mediziner könnten Hoppe zufolge dazu beitragen, wieder mehr junge Menschen für den Arztberuf zu begeistern. ER
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| 4 / 2013 | 1 | 0 |
| 12 / 2012 | 1 | 1 |
| 5 / 2012 | 1 | 0 |
| 3 / 2012 | 3 | 0 |
| 2 / 2012 | 1 | 0 |
| 1 / 2012 | 1 | 0 |
| 2013 | 1 | 0 |
| 2012 | 7 | 1 |
| 2011 | 65 | 7 |
| Total | 73 | 8 |

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