Liebe Blogleser, ich habe dieses Semester interessehalber an einer Universität in Tampa einen Geschichtskurs in meiner Freizeit belegt. Das Semester endet Ende April. Es ist ein Geschichtskurs, der sich mit dem Bürgerkrieg 1861 bis 1865 in den USA befasst, und drei Aufsätze von mir einforderte, der letzte als tiefergehende Forschungsarbeit konzipiert.
Diese zehn Seiten habe ich über eine Erkrankung während des Bürgerkriegs geschrieben und hadere mit mir noch, ob ich sie auch in einem Medizinjournal publizieren soll. Dann lieber auf deutsch oder englisch? In welchem Journal?
Doch das sind aktuell Nebensächlichkeiten, denn zunächst will ich fertigwerden und sie dann meinem Geschichtsprofessor überreichen. Macht diese Arbeit mich zum besseren Arzt? Wohl nicht, aber zum besseren US-Versteher. Gerade da der US-Bürgerkrieg wohl die einschneidenste geschichtliche Entwicklung der USA war.
Das Staatsexamen wurde 2007 abgelegt, und nicht nur die Frage der Fachrichtung, sondern auch die des Arbeitsortes musste beantwortet werden. Nachdem das Assistenzarztdasein in Frankreich und Deutschland ausprobiert wurde, ging es nach Minneapolis im Jahr 2009. Es schreibt Petrulus über seine Ausbildung zum Internisten (sowie der Zeit danach) und über die Alltäglichkeiten, aber auch Skurrilität eines Arztlebens in USA.

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