Die US-Ärzteschaft ist erstaunlich altmodisch in ihrem Arbeitsethos. Ganz selbstverständlich werden 24- oder 36-Stundenschichten oder Bereitschaftsdienste, die tage- oder gar wochenlang ununterbrochen zu leisten sind, absolviert. ... »
Heute erreichte mich eine Postkarte aus der 3,5 Millionenstadt Minneapolis, jener Ausbildungsheimat, in der ich vom Assistenz- zum Facharzt reifte. Etwas wehmütig schaute ich mir die Bildvorderseite an: Im Hintergrund war die ... »
Während in Deutschland fast regelmäβig darüber gestritten wird, ob und ab welchem Alter Zeugnisse an den Schulen vergeben werden oder Kinder sitzen bleiben sollen, ob Leistungsnachweise überhaupt einen Sinn haben, kennt man ... »
Es ist nun vollbracht: Ich habe 168 Stunden am Stück gearbeitet, wie ich es in einem vorherigen Blogtext dargestellt hatte. Ich bin überrascht, dass es machbar ist und mir in gewisser Hinsicht sogar Freude gemacht hat. Natürlich ... »
Liebe Blogleser, ich habe dieses Semester interessehalber an einer Universität in Tampa einen Geschichtskurs in meiner Freizeit belegt. Das Semester endet Ende April. Es ist ein Geschichtskurs, der sich mit dem Bürgerkrieg 1861 ... »
Das Staatsexamen wurde 2007 abgelegt, und nicht nur die Frage der Fachrichtung, sondern auch die des Arbeitsortes musste beantwortet werden. Nachdem das Assistenzarztdasein in Frankreich und Deutschland ausprobiert wurde, ging es nach Minneapolis im Jahr 2009. Es schreibt Petrulus über seine Ausbildung zum Internisten (sowie der Zeit danach) und über die Alltäglichkeiten, aber auch Skurrilität eines Arztlebens in USA.
