Gedicht des Tages - gewidmet golgi und dem multiplen Echten
MEIN FEIND
Auch ich hab einen Feind - nein, du bist nicht gemeint. Bist schlicht zu unwichtig für jemanden wie mich. Wer mich befeinden will- sei du jetzt bitte still-, wer mich zum Feind erwählt - nun schau nicht so gequält-, muß wissen: Diese Ehr' erringt nicht irgendwer. Für einen Feind bist du - du hörst jetzt bitte zu - : Zu unklug und zu unbekannt, zu unfreundlich, zu ungalant, zu prolo und zu chauvi, zu macho und zu doofi, zu abgewrackt, zu ausgelutscht, zu aufgeschwemmt, zu abgerutscht, zu feist, zu schwach, zu laut, zu blöd, zu arm, zu mies, zu mau, zu öd - : Nein, nein, nein, mein Feind kannst du nicht sein. Mein Feind muß klug und stolz sein, aus gradgewachsnem Holz sein, ist schön dabei und stark, grundehrlich bis ins Mark, das Gegenteil von dir. Nein - Feind ist nicht dein Bier. Du bist kein Feind, du bist - ach, hör nicht weg, es ist bei Gott nicht bös gemeint - : Du bist - verzeih! - mein Freund. (Robert Gernhardt)
mach ich, zwar nicht als Werbung (brauchen wir nicht, wir werben durch uns selbst...;-)), aber als link für Interessierte war der Artikel schom sehr nett. P.S.: Quizfrage an alle: wie heisst die echte Miss Marple eigentlich mit Vornamen?? Erster Schreiber kriegt ein Eis!
Die medizinischen Versorgungszentren bieten Ärzten die Möglichkeit, im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses in der ambulanten Versorgung tätig zu sein, ohne die ökonomischen Risiken einer Niederlassung tragen zu müssen. Ist der Arztberuf aber dann noch einer freier Beruf?