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3 Beiträge, Seite 1 von 1
am Freitag, 18. September 2009 um 23:41
 

Forschungsbetrug ohne Übervorteilung

... ist weniger vorstellbar. Der Eigennutz ist eher der ausschlaggebende Faktor.

Aus meinem Leben berichtet:
Der Forschungsbetrug fängt da an, wo ein cand. med. eine Statistik für eine Doktorarbeit an der Universität mit den "richtigen Ergebnissen" an den verantwortlichen Professor abzuliefern hat, die Umwege über sonstige Instanzen mit eingeschlossen.
Der Forschungsbetrug endet mit Schmiergeldern aus der Industrie wegen Schmiergeldern und erhaltenen Vorteilen (geldlicher, persönlicher, familiärer oder karriereversprochener Vorteiler) aus der Industrie.
Wo der Patient als letztes Glied und Endverbraucher der Ärzte bleiben kann und in der Forschungskette bleibt, darüber bilden Sie sich bitte selbst Ihre persönliche Meinung. Willkommen im Sozialstaat Deutschland (mit den Vergleichen gegenüber dem Ausland).

Nichtsdestotrotz kommen die relevanten Ergebnisse der Studien immerhin seit Jahrzehnten zum kleinen Teil aus Deutschland.

Die Forschung bleibt dann einwandfrei, wo sich die Industrie in Finanzen nicht mit den Studienergebnissen in facto treffen kann/ weiterhin wird.

Ob dies erstrebenswert ist, im langfristigen Interesse Ihrer Kunden und der Deutschen Medizin, entscheiden Sie.

am Montag, 28. Dezember 2009 um 19:45
 

forschungsbetrug

ich hab deinen beitrag nicht kapiert, ist auch egal.
was mich interessiert:
hast du erfahrung?
wenn ja,
was soll ein dissertand machen,
wenn er die statistik nicht fälschen will,
und deswegen der diss hinterherläuft,
natürlich ohne ergebnis,
weil dr.vater taub auf diesem ohr???
deine antwort würde mich ganz ohne jeglichen spott oder ironie wirklich interessieren....
am Montag, 11. April 2011 um 16:00
geändert am 11.04.2011 16:05:54
 

Keine Diskussion

Gefälschte Statistiken, hingebogene Ergebnisse, damit der Chef nicht tobt: vergessen Sie es, dafür gibt es KEINE Rechtfertigung. Doktoranden meinen oft, sie hätten "kein Ergebnis" gefunden, wenn sie keinen Unterschied zwischen zwei Therapien gefunden haben, oder eine Differenz statistisch nicht signifikant ist. Das ist das Ergebnis: 2 untersuchte Therapien unterscheiden sich nicht (oder eine Therapie von einer Placebo-Gabe). Wo ist das wissenschaftliche Problem? Ich habe schoneinmal vorgeschlagen, einen Nobelpreis für die beste Beschreibung einer Nullhypothese zu verleihen und wiederhole dieses hiermit.
Auch für die Firmen ist es übrigens "added value", frühzeitig zu wissen, dass ihr Produkt Schrott ist. Das kommt später sowieso raus und dann ist es peinlicher, teurer, sogar manchmal kriminell und man hat viel Geld und Entwicklungszeit verballert, die man lieber für etwas Besseres investiert hätte.
Leider aber: Es gibt mir bekannte Fälle, wo Doktoranden vom Betreuer nicht durchgelassen wurden, weil sie die Nullhypothese gefunden hatten. Lösung: Andere Abteilung suchen, andere Betreuer, vielleicht sogar extern. Irgendein PD oder Prof. gibt dafür mit Freude ein "magna cum laude" aus, und jeder PD darf die Arbeit einreichen wenn der Ur-Dr.-Vater zickt oder betrügt. Aber eines ist Gesetz: "zero tolerance" für Betrug jeder Art, egal wer ihn begeht oder wer daran teilnimmt und warum.
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Forschungsbetrug

Nach den Ergebnissen einer aktuellen US-Studie scheint es mit der Ehrlichkeit der Wissenschaftler nicht weit her zu sein: Jeder Dritte gab in einer anonymen Befragung an, in den vergangenen drei Jahren mindestens ein straffwürdiges Vergehen begangen zu haben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft geht davon aus, dass die Situation in Deutschland ähnlich ist. Wie schätzen Sie die Redlichkeit der Forscher ein? Sind Sie vielleicht sogar Opfer von Manipulationen oder wissenschaftlichem Fehlverhalten geworden. Ihre Meinung interessiert uns!

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