Werden Bewertungsportale überhaupt von der Ärzteschaft wahrgenommen
Monate lang ging das Thema durch die ein oder andere Zeitung. Auch hier findet man hier und da einen Beitrag zum Thema Arztbewertungsportale. Nachdem wir uns jetzt Monate mit dem Thema beschäftigt haben, stellt sich für mich die Frage, ob Bewertungsportale überhaupt von den Ärzten wahrgenommen werden. Es ergibt sich immer mehr der Eindruck, dass vielen niedergelassenen Ärzten das Thema entweder egal ist oder sie tatsächlich bislang noch gar nichts davon gehört haben. Im ersten Fall würde ich sagen, dass Portale wie Spickmich.de in Bezug auf Lehrer und dem riesen Medienrummel eigentlich alle eines besseren belehrt haben sollten. Im zweiten Fall ist die Frage, woher diese vermeindliche Wissenslücke kommt. Ist es, weil man einfach besseres zu tun hat, oder ist es, weil einfach durch die entsprechenden Stellen zu wenig auf das doch teilweise kritische Thema hingewiesen wird. Ich habe den Eindruck, dass man Ärzte nicht mit genauen Hinweisen hilft, da man den Portalen keine Lobby verschaffen will. Das wäre allerdings ohnehin falsche Liebesmüh. Die Lobby besteht schon, und zwar bei denen, für die diese Portale sind. Die Patienten. Patienten lesen Bewertungen, sie schreiben Bewertungen. Und wer hat am Ende das Nachsehen? Doktor X weil die Patienten jetzt lieber zu Doktor Y gehen, der die besseren Bewertungen hat. Nun könnte man wieder sagen (hört man auch oft genug), ist mir egal, ich habe eh genug zu tun. Das mag richtig sein. Was aber wenn eine Bewertung vernichtend ist, und der Arzt das viel zu spät mitbekommt? Wir alle kennen das Phänomen von Ebay: 98% gute Bewertungen heißt im Umkehrschluß, der Verkäufer war in 2% aller Bewertungen schlecht. Da kaufen wir nicht mehr. So wird es über kurz oder Lang auch den Ärzten ergehen, behaupte ich.
Monate lang ging das Thema durch die ein oder andere Zeitung. Auch hier findet man hier und da einen Beitrag zum Thema Arztbewertungsportale. Nachdem wir uns jetzt Monate mit dem Thema beschäftigt haben, stellt sich für mich die Frage, ob Bewertungsportale überhaupt von den Ärzten wahrgenommen werden. Es ergibt sich immer mehr der Eindruck, dass vielen niedergelassenen Ärzten das Thema entweder egal ist oder sie tatsächlich bislang noch gar nichts davon gehört haben. Im ersten Fall würde ich sagen, dass Portale wie Spickmich.de in Bezug auf Lehrer und dem riesen Medienrummel eigentlich alle eines besseren belehrt haben sollten. Im zweiten Fall ist die Frage, woher diese vermeindliche Wissenslücke kommt. Ist es, weil man einfach besseres zu tun hat, oder ist es, weil einfach durch die entsprechenden Stellen zu wenig auf das doch teilweise kritische Thema hingewiesen wird. Ich habe den Eindruck, dass man Ärzte nicht mit genauen Hinweisen hilft, da man den Portalen keine Lobby verschaffen will. Das wäre allerdings ohnehin falsche Liebesmüh. Die Lobby besteht schon, und zwar bei denen, für die diese Portale sind. Die Patienten. Patienten lesen Bewertungen, sie schreiben Bewertungen. Und wer hat am Ende das Nachsehen? Doktor X weil die Patienten jetzt lieber zu Doktor Y gehen, der die besseren Bewertungen hat. Nun könnte man wieder sagen (hört man auch oft genug), ist mir egal, ich habe eh genug zu tun. Das mag richtig sein. Was aber wenn eine Bewertung vernichtend ist, und der Arzt das viel zu spät mitbekommt? Wir alle kennen das Phänomen von Ebay: 98% gute Bewertungen heißt im Umkehrschluß, der Verkäufer war in 2% aller Bewertungen schlecht. Da kaufen wir nicht mehr. So wird es über kurz oder Lang auch den Ärzten ergehen, behaupte ich. Da wird es doch Zeit, dass auch Ärzte mal mehr in die ganzen Bewertungsportale reinschauen. Wir haben uns die Mühe gemacht und http://www.waganga.de entwickelt. Hier suchen wir alle Bewertungen der Ärzte im Internet. Ich denke man sollte es mal ausprobieren und es nicht gleich als Werbung abtun, da uns das Thema wirklich am Herzen liegt. Wir entwickeln stetig weiter und auch neue Ergebnisse kommen permanent hinzu.
Funktioniert das System schon. Ich habe einige bekannte Kollegen eingegeben, aber keine Antwort erhalten. Kann natürlich daran liegen, dass sie nicht bewertet werden.
Generell halte ich solche Portale nicht für sehr hilfreich. Was ist ein guter Arzt. Das ist sehr von der persönlichen Einstellung des Patienten abhängig. Bekommt ein Medikamentenabhänigiger seine Medikamente verschrieben bin ich sein Toparzt, und verschreibe ich sie nicht, dann bin ich der böse. Genauso geht es mit nicht indizierten Krankschreibungen, Massagen..... .
Ja es funktioniert. Wir befinden uns natürlich in einer Betaphase. Das beudeutet, um so mehr Anfragen, um so genauer werden die Ergebnisse mit der Zeit.
Ob die Portale hilfreich sind oder nicht ist ja im Endeffekt schon zweitrangig, da sie ja vorhanden sind. Nun gilt es sie zu beobachten und für sich zu nutzen. Dass bedeutet auch, dass man seine Patienten schon dazu bewegen muss, ordentliche, und vor allem, wohlwollende Bewertungen abzugeben, damit das Bild des Arztes insgesamt immer positiv bleibt. Und mit der Zeit wird dieses auch immer wichtiger, da die Portale täglich neue Bewertungen enthalten. Im übrigen ist das ein Zusatzservice. Wir beobachten für den Arzt und melden neue Bewertungen. Wir hoffen damit, dass Interesse an den eigenen Bewertungen einfach ein Stück weit mehr wecken zu können.
Ja es funktioniert. Wir befinden uns natürlich in einer Betaphase. Das beudeutet, um so mehr Anfragen, um so genauer werden die Ergebnisse mit der Zeit.
Ob die Portale hilfreich sind oder nicht ist ja im Endeffekt schon zweitrangig, da sie ja vorhanden sind. Nun gilt es sie zu beobachten und für sich zu nutzen. Dass bedeutet auch, dass man seine Patienten schon dazu bewegen muss, ordentliche, und vor allem, wohlwollende Bewertungen abzugeben, damit das Bild des Arztes insgesamt immer positiv bleibt. Und mit der Zeit wird dieses auch immer wichtiger, da die Portale täglich neue Bewertungen enthalten. Im übrigen ist das ein Zusatzservice. Wir beobachten für den Arzt und melden neue Bewertungen. Wir hoffen damit, dass Interesse an den eigenen Bewertungen einfach ein Stück weit mehr wecken zu können.
und eine Bewertung, die relativ sinnlos war. Kenne das aus Schweden, da gab es auch einige Arztbewertungsseiten, die dann aber nicht aufdatiert wurden, da es wohl sehr einfach war, anonym irgendwelchen Käse zu verzapfen, aber wenn man sich hat registrieren müssen, ging das Interesse auf 0 zurück. Ich beziehe mir hier auf doctorsguiden.se.
Mir kommt es ein wenig so vor, als wenn allgemein das Thema aus dem Kreis der Ärzte aus der falschen Perspektive betrachtet wird. Es geht nicht um Sinn oder Unsinn, Fairness, Objektivität oder Subjektivität der Bewertungsportale. Das wird sich nicht ändern lassen. Die Portale sind vorhanden und sie werden genutzt. Es gibt zahlreiche Beispiele wirklich schlechter Bewertungen, die auch zu Diskussionen unter den Patienten führen. Die einzigen, an denen derartige Diskussionen scheinbar vorbeigehen, sind die betroffenen Ärzte selbst. Die Frage ist dann nur, wie lange noch? Ab wann wird ein Arzt aufmerksam, dass soeben etwas über ihn im Internet verfasst wurde, was nicht der Wahrheit entspricht.
Auf der anderen Seite muss man sich als moderner Arzt die Frage gefallen lassen: Sind Ärzt nicht in der Lage mit dem Internet umzugehen? Wieso nutzen positiv bewertete Ärzte diesen Umstand nicht für sich aus?
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt fordert einen „Ärzte-TÜV“, das heißt eine regelmäßige Kontrolle des ärztlichen Fortbildungsstandes. Dies wird von den meisten Ärzten abgelehnt. Die Ärztekammern verweisen auf die erfolgreiche Umsetzung der freiwilligen zertifizierten Fortbildung. Was ist Ihre Meinung?