Genf/Bonn - Zum Weltkrebstag am Samstag drängt die Weltgesundheitsorganisation WHO auf eine bessere Vorsorge. Bis zum Jahr 2015 könnten dadurch acht Millionen von befürchteten 84 Millionen Krebstoten verhindert werden, erklärte die UN-Organisation am Freitag in Genf.
Mehr als 70 Prozent aller Krebstoten gibt es demnach in Ländern mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen, wo statt Obst und Gemüse zunehmend Lebensmittel mit viel Fett, Salz und Zucker verzehrt würden sowie viel geraucht werde. Mehr als 40 Prozent aller Krebsfälle könnten verhindert werden, erinnerte die WHO.
Der Weltkrebstag stehe dieses Jahr unter dem Motto „Mein Kind bedeutet mir alles“, erklärte die Deutsche Krebshilfe in Bonn. Krebs sei weltweit die zweithäufigste Todesursache bei Kindern; jährlich erkrankten mehr als 160.000 unter 14-Jährige rund um den Globus an Krebs. Für die Bundesrepublik sprach die Krebshilfe von 1800 Kinder-Krebserkrankungen pro Jahr. Gesundheitsbehörden, Forschungs- und Therapiezentren infomieren den Angaben zufolge am Samstag über Früherkennung sowie Behandlungsmöglichkeiten. /afp
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