Berlin - Einen Preis für eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“ haben das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung ausgelobt. Teilnehmen können einzelne Ärzte und Psychotherapeuten, Kooperationen oder Gemeinschaften von Ärzte und Psychotherapeuten und Wissenschaftler und Studenten medizinischer Fakultäten. Jeder Teilnehmer und jede Arbeitsgruppe kann sich mit je einer Arbeit bewerben. Der Preis soll Arbeiten auszeichnen, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten und die Ermittlung der Preisträger nimmt eine unabhängige Jury vor, die sich aus Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, des Zentralrates der Juden in Deutschland sowie des Verbandes der jüdischen Ärzte und Psychotherapeuten zusammensetzt. Einsendeschluss für die wissenschaftlichen Arbeiten ist der 4. Dezember 2006. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die Jury kann ihn auf drei verschiedene Arbeiten aufteilen. Interessierte erhalten weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse rilzhoefer@kbv.de. © hil/aerzteblatt.de
| Versenden | Teilen |

Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.