| Klaus Bittmann |
Berlin - Zu einem Boykott der Gesundheitsreform hat der Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände, Dr. Klaus Bittmann, die Vorstandsvorsitzenden der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Deutschland aufgerufen. Mit dem anstehenden GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz werde „die Axt an die gesundheitliche Versorgung der Patienten in Deutschland gelegt“, so Bittmann. Das Gesetz sei ein Frontalangriff auf die Freiberuflichkeit und die Würde der niedergelassenen Ärzte in Deutschland.
Bittmann: „Wir stehen vor der Einführung der Staatsmedizin in Deutschland. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die KVen die Umsetzung des Gesetzes geschlossen verweigern.“ Dies müsse zum Wohle ihrer Mitglieder, vor allem aber zum Wohle der Patientinnen und Patienten erfolgen. Die Ärzteschaft und ihre Repräsentanten in der Selbstverwaltung dürften sich an dem Gesetz „die Finger nicht schmutzig machen“, betonte der Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände. © hil/aerzteblatt.de
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