Freiburg – Ohne Ergebnis beendeten Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern der baden-württembergischen Universitätskliniken die erste Runde der Tarifverhandlungen 2009.
Wie das Universitätsklinikum Ulm meldete, hielten die Kliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm die Forderungen der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (verdi) für nicht erfüllbar.
Eine der Hauptforderungen der Gewerkschafter nach einem monatlichen Festbetrag von 350 Euro mehr für die rund 24.000 Beschäftigten könne man nicht finanzieren, sagte Frank Wertheimer, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Freiburg stellvertretend für alle vier Kliniken.
Dies würde die Einrichtungen existenziell gefährden, es bedeute Mehrausgaben von 20 bis 28 Millionen Euro je Klinik und pro Jahr. Die Schere zwischen der im deutschen Gesundheitssystem vorgesehenen Krankenhausvergütung und den Kosten, die für Energie, Personal und den medizinischen Bedarf anfallen, gehe immer weiter auseinander, so Wertheimer.
Die Arbeitgeber wollen der Gewerkschaft ihr Gegenangebot am 23. Januar 2009 vorlegen, bevor eine Woche später die Verhandlungen in Stuttgart weitergehen. © hil/aerzteblatt.de
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