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Forschungsprojekt zur Diagnostik von Weichteiltumoren

Mittwoch, 4. November 2009

Erlangen/Jena – Mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt  wollen die Universitätsinstitute für Pathologie am Universitätsklinikum Erlangen und der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Firmen in Bremerhaven und Berlin gemeinsam die Diagnostik von Weichteiltumoren verbessern.
Das Bundesforschungsministerium fördert die Zusammenarbeit mit 644.000 Euro. Weichteiltumore oder Sarkome zählen zu den seltenen Krebserkrankungen und werden deshalb oft nur schwer erkannt.

Das gemeinsame Forschungsprojekt soll helfen, genetische Veränderungen in Sarkomen zu finden und so Krebsgewebe besser und schneller zu identifizieren. Dazu liefern die Wissenschaftler in der Pathologie die diagnostische Expertise und erstellen sogenannte Gewebe-Chips, während die Firmen ihr Know-how einerseits in Form von speziell markierten DNA-Sonden zur sogenannten chromogenen In-situ-Hybridisierung (CISH) und andererseits über DNA-Chips zur Verfügung stellen.

„Ich erwarte, dass am Ende des Projekts Produkte vorliegen, die auch in der täglichen Routinediagnostik in der Pathologie eingesetzt werden“, sagt Arndt Hartmann vom Universitätsklinikum Erlangen. © hil/aerzteblatt.de

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