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Homöopathische Ärzte warnen vor Selbstbehandlung

Montag, 31. Oktober 2011

Berlin – Nach dem Tod eines Kindes in Italien an einer Lungenentzündung hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) vor der Selbstbehandlung schwerwiegender Erkrankungen gewarnt. Das Kleinkind war am vergangenen Donnerstag gestorben, nachdem es laut der Zeitung „La Republica“ ausschließlich von seinen Eltern homöopathisch behandelt worden war. Neben der Lungenentzündung litt der Junge an einer Gastroenteritis.

Aktuell ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung gegen das Ehepaar. Sie hätten es unterlassen, das Kind von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, obwohl seine Symptome andauerten und alarmierend gewesen seien, so der Untersuchungsrichter Alberto Santacatterina.

„Die Selbstbehandlung einer Pneumonie ist generell unverantwortlich, ob mit Homöopathika oder anderen Medikamenten“, sagte dazu die erste Vorsitzende des DZVhÄ, Cornelia Bajic. Die Behandlung dieser Erkrankung gehöre in die Hand eines Kinderarztes, der dann über eine sinnvolle Therapie zu entscheiden habe.

„Ein homöopathischer Kinderarzt kennt die Grenzen der ärztlichen Homöopathie ebenso wie die Grenzen einer konventionellen Pharmakotherapie“, sagte sie. Selbst ernannte Spezialisten in der Homöopathie seien eine große Gefahr sowohl für Erkrankte als auch für die Reputation homöopathischer Ärzte. © hil/aerzteblatt.de

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chinamed
am Sonntag, 27. Mai 2012, 09:58

Internet als Gefahrenquelle

Die Tendenz bei einigen Patienten ist wie folgt: Sie lesen sich im Internet irgendwelche Krankheiten durch und erklären dem behandelnden Arzt er hätte keine Ahnung, weil im Internet hätte gestanden, dass es sich um die oder jene Krankheit handeln würde. Das ist mir leider auch bei "gebildeten" Patienten begegnet. Da wundern solche Unterlassungen, wie hier beschrieben, nicht mehr wirklich.

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