Leipzig – „Das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) ist ein innovatives Projekt, das Leipzig als Wissenschaftsstandort festigt.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine Begutachtung im Auftrag und Beisein des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Im Einzelnen sind die wissenschaftlichen Gutachter zu folgenden Einschätzungen gelangt: Das LIFE-Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ist seit 2009 gut angelaufen. Es handelt sich um ein hochinnovatives Projekt zur Erforschung von Zivilisationserkrankungen, das bereits jetzt teils international sichtbar ist und in erheblicher Weise zur Standortsicherung von Leipzig als Wissenschaftszentrum im Bereich der Life Science beitragen wird. Die Gutachter empfehlen dem Land Sachsen, das Projekt über 2013 hinaus zu fördern.
Das LIFE ist ein Forschungsprojekt sowie Wissenschaftsnetzwerk der Universität Leipzig und ist den Ursachen wichtiger Volkskrankheiten auf der Spur. Im Zentrum stehen Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt, Diabetes mellitus und Adipositas, Depression, Demenz, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Kopf- und Halstumore sowie Allergien und Stoffwechselstörungen.
Eingebunden sind Ärzte und Wissenschaftler der Universität
Leipzig, der Medizinischen Fakultät, des Universitätsklinikums und
Herzzentrums, des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften
und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung. Finanziert wird LIFE bis 2014
mit insgesamt 40 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union und des
Freistaates Sachsen. Es ist der größte von insgesamt fünf Forschungskomplexen
der sächsischen Landesexzellenzinitiative und der einzige in
Leipzig.
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