Genf – Die Sterbehilfe-Fälle der Schweizer Organisation Dignitas haben einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr um 35 Prozent zugenommen. Insgesamt 144 Menschen hätten im Jahr 2011 mit Unterstützung der Organisation ihr Leben vorzeitig beendet, berichtete die SonntagsZeitung unter Berufung auf Zahlen der Polizei. Außer fünf seien alle Kunden der im Kanton Zürich ansässigen Sterbehilfe-Organisation aus dem Ausland gewesen. Wieviele Menschen genau Dignitas im Jahr 2010 in den Tod begleitete, ließ die Zeitung offen.
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Passive Sterbehilfe ist in der Schweiz erlaubt, solange
keine „egoistischen Motive“ vorliegen. Bei einer Volksabstimmung im vergangenen
Mai lehnten Zürichs Wähler alle Vorschläge ab, Sterbehilfe generell zu
verbieten oder sie zumindest auf die Bewohner des größten Kantons zu begrenzen,
um dem sogenannten Sterbetourismus ein Ende zu bereiten.
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