Marburg – Ein Stipendium von 500 Euro pro Semester hat die Von Behring-Röntgen-Stiftung an Abiturienten mit der Durchschnittsnote 1,0 erteilt, die im Wintersemester an der Philipps-Universität Marburg ihr Medizinstudium aufgenommen haben. „Ziel des Stipendiums ist es, herausragende Abiturienten aus Hessen in der Region zu halten und langfristig ein Netzwerk qualifizierter Medizinstudierender und späterer Absolventen aufzubauen“, erklärte der Präsident der Von Behring-Röntgen-Stiftung, Friedrich Bohl.
Bei der Auswahl der Stipendiaten spielten laut der Stiftung nicht nur sehr gute Noten, sondern auch besondere Erfolge und Auszeichnungen, ehrenamtliches, gesellschaftliches und politisches Engagement sowie besondere persönliche oder familiäre Umstände eine Rolle.
Die Stiftung wurde im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006 mit dem Ziel gegründet, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu sichern und zu entwickeln.
Dem
Stiftungsvorstand gehören als Präsident der ehemalige Bundesminister Friedrich
Bohl und als Vizepräsidenten der Marburger Virologe Hans-Dieter Klenk und der
Gießener Urologe und Androloge Wolfgang Weidner an. Hauptaufgabe der Stiftung
ist die Nachwuchsförderung in der Medizin.
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