Berlin – Die Umsetzung des Nationalen Krebsplans nimmt Fahrt auf. Nachdem es lange still um das im Juni 2008 initiierte Konzept war, sollen jetzt konkrete Maßnahmen ergriffen werden. „Die Schwerpunkte liegen dabei zunächst unter anderem auf der organisatorisch-inhaltlichen Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und dem flächendeckenden Ausbau klinischer Krebsregister“, erklärte Karin Knufmann-Happe vom Bundesgesundheitsministerium anlässlich des Auftaktes des Deutschen Krebskongresses 2012, der vom 22. bis zum 25. Februar in Berlin stattfindet.
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| Werner Hohenberger /dapd |
Auch im Bereich der Krebsfrüherkennung soll es vorangehen. Vor allem die Früherkennung von Gebärmutterhals- und Darmkrebs soll mit dem Nationalen Krebsplan vorangetrieben werden. Dies soll unter anderem durch eine bessere Information der Versicherten und regelmäßige persönliche Einladungsschreiben erreicht werden. „Wir brauchen jedoch eine konsequente Nutzenbewertung von Früherkennungsverfahren“, sagte Peter Albers, Präsident des Deutschen Krebskongresses 2012.
aerzteblatt.de |
Erst vor wenigen Tagen hatte sich
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr mit den zuständigen Spitzenorganisationen getroffen, um die
gesundheitspolitische Umsetzung der bislang erarbeiteten Empfehlungen des
Nationalen Krebsplans abzustimmen.
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