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| dpa |
Mehr noch als bei anderen Krebserkrankungen ist beim malignen Melanom die frühe Diagnose der entscheidende Faktor für die Überlebenschance. Beim schwarzen Hautkrebs ist die Frühdiagnose einfach und ohne Hilfsmittel möglich. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Dermatologen hier das geübtere Auge haben.
Es überrascht deshalb nicht, dass in US-Bezirken mit einem Versorgungsgrad von 0,001 bis 1 Dermatologen auf 100.000 Einwohnern die Melanommortalität um 35 Prozent niedriger ist als in Bezirken ganz ohne Hautfacharzt, wie Savina Aneja vom Case Western Reserve University in Cleveland jetzt durch eine Analyse des US-Krebsregisters SEER herausgefunden hat.
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Vor allem im Mittleren Westen, aber auch in Texas und
angrenzenden Südstaaten scheint es außerhalb der Großstädte kaum Dermatologen
zu geben. In den Metropolregionen der USA ist die Sterblichkeit am Melanom nach
den Berechnungen von Aneja zu 30 Prozent niedriger als in ländlichen Regionen. Die
Platzierung einzelner Dermatologen auf dem Lande wäre für Aneja die effektivste
Methode, um die Sterblichkeit am Schwarzen Hautkrebs zu senken.
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