Heidelberg – Ein steigendes Interesse an der Weiterbildung Allgemeinmedizin verzeichnet das Universitätsklinikum Heidelberg. Rund 200 junge Mediziner ließen sich inzwischen in 33 Weiterbildungsverbünden in ganz Baden-Württemberg zum Hausarzt weiterbilden. Die Nachfrage steige kontinuierlich. Grund sei die sogenannte Verbundweiterbildung plus in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg. Darauf hat die Universitätsklinik im Vorfeld einer Tagung am 28. Februar hingewiesen.
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Die „Verbundweiterbildung plus“ Allgemeinmedizin bietet angehenden Hausärzten über fünf Jahre eine strukturierte, kontinuierliche Weiterbildung mit regelmäßigen Begleitseminaren an. Bisher mussten sich die Ärzte passende Weiterbildungsstellen selbst zusammensuchen und häufig wechseln, um die Weiterbildungsanforderungen zu erfüllen.
Die fachspezifischen Lerninhalte waren dabei nicht unbedingt relevant für die spätere hausärztliche Tätigkeit. Das neue Programm ist dagegen speziell auf dieses Ziel hin ausgerichtet. In den regionalen Weiterbildungsverbünden finden die jungen Mediziner nahtlos ineinander übergehende Stellen in Kliniken und Praxen einer Region. Ständige Umzüge bleiben ihnen so erspart.
Auch international kann sich die Verbundweiterbildung plus
sehen lassen: Ein aktuelles Gutachten im Auftrag des Ministeriums für
Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bescheinigt dem
Modellprojekt eine hohe Qualität nach den Kriterien einer europaweiten „Best
Practice“ in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung.
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