Stuttgart –Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KV) hat die Kritik verschiedener Krankenkassen und des Spitzenverbandes Bund der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) zurückgewiesen. „Es bedarf ausgefeilter Anti-Kater-Rezepturen, um die Nachwehen auszuschalten, wenn die Kassen im IGeL-Monitor des GKV-Spitzenverbandes die niedergelassenen Ärzte als qualitätsbefreite und evidenzlose Abzocker hinstellen, während einzelne Krankenkassen die identischen Leistungen […]als werbewirksame Satzungsleistung anbieten“, sagte deren Vorstandsvorsitzender Norbert Metke.
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Völlig zu Recht bezeichne der GKV-Spitzenverband im IGeL-Monitor beispielsweise die Bachblütentherapie als Scheinbehandlung, einzelne Kassen erstatteten diese jedoch im Rahmen der homöopathischen Behandlung, so Metke.
Erfreut über die Resonanz auf den sogenannten IGeL-Monitor
äußerte sich unterdessen der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes. Das
neue Internetportal, das sich „als Orientierungshilfe im ärztlichen Angebotsdschungel“
versteht, registrierte in den ersten zwei Wochen mehr als 200.000 Besucher.
Nach anfänglichen Spitzenwerten suchten jetzt täglich 5.000 bis 7.000 Nutzer
Rat über bestimmte IGeL oder stöbern nach Wissenswertem in den weiteren
Informationsangeboten des Portals, hieß es aus dem Medizinischen
Dienst.
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