Die bvmd-Arbeitsgruppe „freundilie“ befragte 2.038 Studierende und junge Ärzte an 35 Fakultäten zwischen Juli 2010 und Oktober 2011 zum Thema Familienfreundlichkeit des Berufes. „Das Thema der Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf spielt bereits während des Studiums eine große Rolle. Die Umfrage macht deutlich, dass sich fast alle Befragten persönlich mit dem Thema auseinandersetzen, da sie mit der aktuellen Situation äußerst unzufrieden sind“, betonte die Arbeitsgruppe, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie einsetzt.
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Obwohl eine deutliche Mehrheit der Befragten davon überzeugt ist, dass familienfördernde Maßnahmen keine negativen betriebswirtschaftlichen Folgen mit sich brächten, würden nur 40 Prozent Forderungen hinsichtlich der Thematik in einem Vorstellungsgespräch anbringen. Nahezu alle Befragten waren sich sicher, dass dies eine Verschlechterung der Bewerbungschancen zur Folge hätte.
Über zwei Drittel der Studierenden gaben an, dass sie sich vorstellen könnten, bereits während des Studiums ein Kind zu bekommen. Jedoch hielten nur 18,4 Prozent ihre Universität für „stark“ oder „sehr stark“ familienfreundlich.
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