5.508 News Vermischtes

Vermischtes

Demografie macht Schlaganfall „weiblicher“

Donnerstag, 5. April 2012

Gütersloh – Künftig werden immer mehr Frauen einen Schlaganfall erleiden. Darauf hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April hingewiesen. Grund sei der geschlechtsspezifische Aspekt der Demografie, so die Stiftung.

„Prinzipiell haben Frauen und Männern ein gleich hohes Erkrankungsrisiko, allerdings werden Frauen älter als Männer und die Gesellschaft altert insgesamt“, erklärte Ulrike Nowak-Göttl von der Schlaganfall-Hilfe. Bis 2050 werde es daher 30 Prozent mehr schlaganfallbetroffene Frauen geben als Männer.

Anzeige

Insgesamt erkranken der Stiftung zufolge in Deutschland jedes Jahr nahezu 270.000 Patienten an einem Schlaganfall, Tendenz steigend. Fast 80 Prozent der Betroffenen sind 60 Jahre und älter. „Heute sind rund 21 Prozent der Deutschen über 60, aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Anteil dieser Altersgruppe bis 2050 auf rund 38 Prozent wachsen“, so Ulrike Nowak-Göttl.

Der Frauenanteil werde dabei überwiegen. „Ein Junge, der heute geboren wird, hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren – fünf Jahre weniger als ein Mädchen“, sagte die Expertin. Deshalb mache die Demografie den Schlaganfall „weiblicher“. © hil/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
5.508 News Vermischtes

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren


Eingeloggt als

Suchen in

  • Archiv
  • News
  • Foren
  • Blogs