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Familienverband: Ablehnungen von Mutter-Kind-Kuren unerträglich

Freitag, 11. Mai 2012

Berlin – Der Deutsche Familienverband fordert eine bessere Bewilligungspraxis für Mutter-Kind-Kuren. Es sei „unerträglich“, dass die Krankenkassen sehr viele Anträge ablehnten, kritisierte Verbandspräsident Klaus Zeh heute in Berlin anlässlich des Muttertags am Sonntag. Eltern sähen sich in ohnehin belasteten Situationen einem Papierkrieg ausgesetzt, statt gleich Unterstützung für eine kluge Prävention zu bekommen.

Im Juli 2011 hatte der Gesundheitsausschuss des Bundestages die Krankenkassen aufgefordert, die Verfahren zur Beantragung von Mutter-Kind-Kuren transparenter zu gestalten und klarere Kriterien für eine Ablehnung zu formulieren. Eine entsprechende Einigung zwischen Kassen und den Anbietern von Müttergenesungskuren wurde aber erst im Februar erzielt.

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Nach Angaben des Müttergenesungswerks steigt die Zahl der Ablehnungen seit einigen Jahren. Demnach lehnten 2010 die Kassen 34 Prozent der Anträge ab. Mutter-Kind-Kuren waren 2007 von Ermessens- in Pflichtleistungen der Kassen umgewandelt worden. © kna/aerzteblatt.de

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