Berlin – Der Exzellenzstatus von Hochschulen hat keine allgemein gültigen Auswirkungen auf die Studienbedingungen an der Hochschule. Darauf hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hingewiesen.
Es hatte die Studierendenzufriedenheit an den Fachbereichen von „Exzellenzuniversitäten“ mit anderen Fachbereichen verglichen. Dabei fanden die CHE-Wissenschaftler keine eindeutig positiven oder eindeutig negativen Wirkungen der Exzellenzinitiative auf die untersuchten Indikatoren „Studiensituation insgesamt“, „Betreuung“, „Lehrangebot“ und „Studierbarkeit“.
„Es gibt demnach weder einen Automatismus, mit dem Exzellenz in der Forschung auf Exzellenz in der Lehre abstrahlt, noch eine generelle Tendenz, dass Wissenschaftler von Exzellenzuniversitäten die Lehre vernachlässigen“, hieß es aus dem CHE.
Ein Rückschluss von der „Forschungsexzellenz“ auf die Exzellenz der gesamten Universität greife zu kurz, herausragende Leistungen seien ein „mehrdimensionales Phänomen“.
Die Ergebnisse des CHEs sind als Arbeitspapier „Auswirkungen der Zukunftskonzepte auf die Studienbedingungen - Eine Bestandsaufnahme zur dritten Runde der Exzellenzinitiative anhand von Studierendenurteilen des CHE Hochschulrankings“ erschienen.
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